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DRK-Fachklinik Hahnknüll gGmbH
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Gerontopsychiatrischer Wohnbereich

Gerontopsychiatrischer Wohnbereich
Foto: DRK-Fachklinik Hahnknüll

Immer mehr Menschen in unserer Gesellschaft erreichen ein hohes Alter. Das ist grundsätzlich erfreulich  - aber oft nehmen im Alter nicht nur körperliche sondern auch psychische Erkrankungen zu. Im DRK-Behandlungszentrum Hahknüll hat man sich u.a. auf alterspsychiatrische Erkrankungen spezialisiert.

Nach einer umfangreichen Diagnostik, gegebenenfalls unter Beteiligung von Kooperationspartnern, übernehmen wir die medizinische und pflegerische Betreuung. Für uns ist es selbstverständlich, die Angehörigen in die notwendigen Prozesse mit einzubeziehen.

Aufnahme finden Menschen mit dementiellen Erkrankungen. Morbus Parkinson, Chorea Huntington, Psychosen, mnestischen Störungen usw.

Die medizinische körperliche Versorgung erfolgt z.B. durch den bisher tätigen und bekannten Hausarzt, die psychiatrische Betreuung wird durch unsere Psychiatrische Institutsambulanz übernommen.

Zum Einsatz kommen das Pflegekonzept nach Krowinkel, Biografiearbeit, Basale Stimulation, Bewegungstrainings, Sitzgymnastik, Musik, Kochen, Backen, Gedächtnistrainings, Integrative Validation nach Richard und vieles mehr. Validation ist eine Kommunikationsmethode mit alten, desorientierten Menschen. Sie ist aber auch eine Grundhaltung, die jedem unserer Mitarbeiter in Fortbildungen vermittelt wird: - Entwickle Empathie

                                                -  Baue Vertrauen auf

                                                - Akzeptiere und zeige Respekt

                                                - Lasse den alten Menschen sagen, was er am

                                                   Ende seines Lebens zu sagen hat und

                                                -  lasse es ihn auf seine Weise sagen.

Validation korrigiert nicht und holt nicht in die Realität zurück, im Gegenteil: Durch die besondere Gesprächsführung fühlt sich der demente Mensch verstanden und angenommen. Er behält seine Würde, ihm wird Selbstwert vermittelt und er behält seine Identität.

Eine Aufnahme erfolgt nach Platzverfügbarkeit und einem Vorgespräch mit den Betroffenen und/oder Angehörigen oder Betreuern und nach Kostenklärung. Mindestens Pflegestufe 1 ist wünschenswert, attestierte Heimbedürftigkeit auf jeden Fall erforderlich.

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