Neuer Wohnbereich für Menschen mit Schwerst- und Mehrfachbehinderungen
Am 20. Oktober 2010 wurde der großzügige Neubau für 60 Bewohner mit Schwerst- und Mehrfachbehinderungen eingeweiht. Der bisherige Wohnbereich entsprach baulich und konzeptionell nicht mehr den Anforderungen, die den betroffenen Menschen gerecht werden.
Auf drei Stockwerken entstanden 6 Wohngruppen für jeweils 10 Bewohner. Breite und helle Flure führen in freundliche Zimmer, die ebenso gemütlich wie funktionell eingerichtet sind
Jedes Zimmer verfügt über ein eigenes Duschbad, jede Etage bietet zudem ein Pflegebad mit Hubbadewanne und weiteren Hilfsmitteln. Zentrale, lichtdurchflutete Aufenthaltsräume mit Küchenzeilen sind so eingerichtet, dass die Bewohner gemeinsam am Tagesgeschehen beteiligt sind.
Der Wohnbereich ist für erwachsene Frauen und Männer gedacht, die neben der Hilfe bei der körperlichen Pflege, einen hohen Bedarf an psychosozialer Betreuung haben. Für besonders gefährdete Bewohner steht auch ein geschützter Bereich zur Verfügung.
Die Mitarbeiter haben in der Regel eine langjährige Erfahrung mit der Pflege und Betreuung hirnorganisch geschädigter Menschen, sowie Bewohnern mit chronischen psychischen Erkrankungen und/oder geistig-körperlichen Behinderungen.
Durch die psychiatrische Institutsambulanz des Behandlungszentrums ist eine fachärztliche Notfallversorung zu jeder Tageszeit und an Wochenenden sichergestellt.
Während Landtagspräsident Torsten Geerdts bereits bei der Grundsteinlegung für das neue Haus seine Verbundenheit mit dem Deutschen Roten Kreuz in Neumünster demonstrierte, begleiteten nun die guten Wünsche und Grußworte von Vertretern der Kommunalpolitik, von Vertretern des DRK-Landes- und Kreisverbandes, von Partnerorganisationen sowie von den beteiligten Baufirmen und vielen weiteren Gästen den Neubau der Fachklinik Hahnknüll in seine Zukunft


